Das Team

Wer steckt eigentlich hinter den Kulissen von Tom&Chili? Hier stellen wir uns kurz vor:

Ideengeber und Visionär: Jan Kröger

Jan bringt frische Energie und ein gutes Gespür für das Wesentliche mit. Als Geselle in der Gärtnerei Gut Wulksfelde kennt er die täglichen Abläufe und weiß, worauf es in der Praxis ankommt. Seine Themen reichen von der Anbauplanung über die Prozessoptimierung bis hin zu seinem persönlichen Herzensthema: Knoblauch. Mit Begeisterung für Market Gardening und regenerative Landwirtschaft entwickelt er Ideen, die den Blick nach vorn richten und zugleich die Natur respektieren.

Brückenbauerin und Netzwerkerin – Caro Salamon

Caro verbindet technische Präzision mit einer großen Portion Kreativität. Als Informatikerin und Product Ownerin hat sie die Verantwortung für komplexe Software-Systeme getragen und bringt diese Erfahrung nun in unser gemeinsames Projekt ein. Neben ihrer Arbeit als Beraterin (www.carolin-salamon.de) ist sie leidenschaftliche Hobbygärtnerin – ein spannender Kontrast, der sie befähigt, Jans Visionen in greifbare, entwickelbare Softwarelösungen zu übersetzen. Sie ist diejenige, die Strukturen schafft, wo Ideen noch frei schweben.

Begleiter und Mitdenker– Jens Kröger

Jens ist unser technisches Rückgrat, wenn es um digitale Präsenz geht. Als Betreiber einer eigenen Web-Agentur (www.webskipper.de) kennt er die digitale Welt in- und auswendig. Mit ruhiger Hand sorgt er dafür, dass unsere Website lebt und wächst, und unterstützt uns überall dort, wo Technik und Gestaltung ineinandergreifen. Sein Blick fürs Praktische macht vieles einfacher – und manches überhaupt erst möglich.

Was hat „Digitaler Gemüseacker“ mit Tom&Chili zu tun?

Seit Anfang 2025 können wir die App endlich weiterentwickeln!

Fachlich beraten und begleitet werden wir von Mira, Julian, Olli und Felix mit ihren verschieden großen Betrieben Ackerglück, SchleiBeete und Gärtnerei Gut Wulksfelde. So können wir die unterschiedlichen Bedürfnisse besser kennenlernen und in der App abbilden.

Das alles ist möglich geworden, weil wir in 2024 eine Förderzusage vom Land Schleswig-Holstein erhalten haben für das Projekt “Digitaler Gemüseacker – Effiziente Datenerfassung und Entscheidungsunterstützung in Gemüsegärtnereien”.

Die Projektgruppe OG Digitaler Gemüseacker steht auf der Empfangstreppe des Gut Wulksfelde.
Auftakt des Projektes auf dem Gut Wulksfelde

Wie es dazu kam? Wir haben festgestellt, dass die Digitalisierung in vielen Gärtnereien noch nicht richtig angekommen ist: viele unserer Gesprächspartner arbeiten noch mit Papier und Bleistift, nutzen selbstgebastelte Excel-Tabellen oder Software, die ihre Bedürfnisse nicht wirklich erfüllt. Deutlich geworden ist der Wunsch nach einer einfach zu bedienenden App, die sie durchs Jahr in ihrer Gärtnerei begleitet. Auf unsere Frage, was die App konkret leisten soll, sind immer wieder die Begriffe Planung, Dokumentation, ToDo-Listen und Kulturtagebuch gefallen.
Daraus haben wir konkrete Ideen für eine Umsetzung entwickelt, in einem Förderantrag für das EIP-Programm in Schleswig-Holstein beschrieben und den dann eingereicht. Danke sagen möchten wir hier ausdrücklich für die engagierte Begleitung durch das EIP-Innovationsbüro Schleswig-Holstein: Carola Ketelhodt, Markus Hartmann und Ines Sell und durch das MLLEV (EIP): Lisa Jöhnk.

Wie wir Software entwickeln

Unsere Softwareentwicklung folgt einem klaren Rhythmus: Wir arbeiten in 2-Wochen-Zyklen, den sogenannten Sprints. So behalten wir den Überblick und bleiben flexibel, um auf neue Anforderungen schnell zu reagieren. Jeden Morgen starten wir mit einem kurzen Online-Meeting, in dem wir besprechen, was gerade ansteht und welche Aufgaben Priorität haben. Das hält uns im Austausch und sorgt für Transparenz im Projektfortschritt.

In den Wintermonaten – wenn unsere Projektpartner nicht rund um die Uhr die Hände in der Erde haben – treffen wir uns alle zwei Wochen online zum fachlichen Austausch und einem Review der neuen Features.

Zusätzlich sprechen wir auch gerne mit Nutzer:innen persönlich und holen Feedback ein. Das fließt direkt in die Entwicklung ein.

Eine klassische Roadmap haben wir bewusst nicht. Erfahrungsgemäß verliert sie schnell an Aussagekraft und ist deshalb den Aufwand nicht wert. Stattdessen arbeiten wir mit der Liste der Themen des Digitalen Gemüseackers: Planung, Dokumentation, ToDo-Listen und Kulturtagebuch. Nach jedem abgeschlossenen Feature priorisieren wir neu. Wir fragen uns: Was ist jetzt das wichtigste neue Feature? Was bringt den größten Nutzen?

Immer wieder veröffentlichen wir neue Versionen – teilweise von den Nutzern kaum bemerkt, weil “es einfach ein bisschen besser ist”. Neue Features wie im November 2025 die Anbaupause-Warnung oder demnächst das Jungpflanzenmanagement werden natürlich auch angekündigt.

Trotz der digitalen Nähe ist uns der persönliche Austausch sehr wichtig: Alle paar Monate treffen wir uns für eine Woche zusammen an einem Ort. Dann bearbeiten wir die Themen, die online nicht so gut bearbeitbar sind, und wir nutzen die Zeit, um als Team zusammenzuwachsen und neue Tom&Chili-Energie zu tanken.